Dienstag, 22. November 2016

Regionaltreffen West am 26.11.2016 in Aachen


Am Samstag, dem 26. November 2016 findet von 10:30 bis 16:30 Uhr im Haus der evangelischen Kirche in Aachen das diesjährige reguläre Regionaltreffen West des Netzwerks Grundeinkommen statt. Gast­geberin ist die Initiative Grundeinkommen Aachen.

Eingeladen sind die Mitglieder der Grundeinkommens-Initiativen und des Netzwerks Grundeinkommen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Gäste sind willkommen.

Das Treffen dient dem persönlichen Kennenlernen sowie dem Informations- und Erfahrungsaustausch. Aber auch die inhaltliche Arbeit rund ums Grundeinkommen soll nicht zu kurz kommen.
Als Tagesordnung und Ablauf schlagen wir vor:
  • Ankommen ab 10:00 Uhr, offizieller Beginn 10:30 Uhr
  • Offizieller Beginn, Begrüßung, Ansagen
  • Vorstellung der Teilnehmer und Initiativen sowie ihrer Aktivitäten
  • Pause
  • Bericht über Aktivitäten des Netzwerks Grundeinkommen
  • Initiativen und Mitglieder: „Wo drückt der Schuh?“
  • Impulsreferat: Vorstellung der Idee „Woche der Antragstellung“
  • Mittagessen
  • Diskussion zum Referat (gemeinsam oder in Gruppen)
  • ggf. Planung zur Idee
  • Pause
  • Resümee, Vorschläge, Wünsche
  • Abschluss, Verabschiedung
Teilnehmer bitte vorher anmelden.

Für das Anbieten und Suchen von Mitfahrgelegenheiten bitte die Kommentarfunktion unten auf der Seite des Netzwerks Grundeinkommen verwenden.

Johannes Stirnberg, 0171 1972194, stirnberg@grundeinkommen.de, Initiative Grundeinkommen Aachen und Netzwerk Grundeinkommen
Jörg Reiners, 0152 37280049, reiners@grundeinkommen.de, Netzwerk Grundeinkommen


Montag, 21. November 2016

Diskussion

Auf dieser Seite möchten wir in loser Reihenfolge verschiedene Texte auflisten und zur Diskussion stellen, die aus unserer Sicht zentrale Fragen zum bedingungslosen Grundeinkommen berühren, aufwerfen und/oder beantworten. Es ist dies der Versuch, auf diese Weise einen bescheidenen Beitrag zur Meinungsbildung interessierter Mitbürger/innen zu leisten.

[→] (neu) Die Wirtschaft freundet sich mit dem Grundeinkommen an
Die Digitalisierung der Wirtschaft wird in den kommenden Jahren mindestens 1,5 Millionen Jobs kosten, schätzt die Bundesagentur für Arbeit in einer aktuellen Studie. Auch wenn an anderer Stelle ähnlich viele neue Jobs entstehen sollen, sind die Folgen absehbar: Verunsicherung, Zukunftsangst, finanzielle Einbußen – zumindest bei den direkt Betroffenen. Kann ein bedingungsloses Grundeinkommen die Verwerfungen, die durch den erzwungenen Wandel entstehen, abfedern?
Karsten Lemm, businessinsider.de, 21.11.2016

[→] Vier Jahrzehnte nach Dauphin : Ontario liebäugelt mit Grundeinkommen
In einer Stadt in Kanada erblühte einst das Leben. Es gab weniger psychisch Kranke und mehr Teenager, die die Highschool abschlossen. Dauphin war die "Stadt ohne Armut". Jetzt will eine ganze Provinz das Grundeinkommmen testen.
Diana Sierpinski, n-tv.de, 12. März 2016

[→] Bedingungsloses Grundeinkommen : Geld für wirkliche Freiheit 
Ungezügelter Neoliberalismus hat die Idee der Freiheit in Verruf gebracht. Der Kampf für ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte den Liberalismus aus der Krise führen. ...
Timo Reuter, zeit.de, 2. Februar 2016

[→] Eine radikale Geldreform: Das Aktiengeld
Es gibt mehrere Vorschläge, wie unser Geldsystem radikal verändert werden könnte. Beispiele sind die Rückkehr zum Edelmetallgeld oder die Beschränkung der Geldschöpfung („Vollgeld“). Wir holen eine völlig andere, äußerst originelle Idee aus der Versenkung: Das Aktiengeld des Frankfurter Ökonomen Wolfram Engels. Und damit schaffen wir unter anderem den Zins ab. ...
Gerald Braunberger, blogs.faz.net, 8. Juli 2015

[→] Macht Geld faul? Ein Internetprojekt entfacht die Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen neu.
Verena Friederike Hasel, zeit.de,

[→] "Das Rechtsstaatsprinzip bröckelt gewaltig". Reinhard Jellen spricht mit Jürgen Roth über dubiose Justiz- und Staatspraktiken in Deutschland: In seinem Buch Spinnennetz der Macht beschreibt Jürgen Roth Deutschland als ein Land, das immer mehr in die Fänge einer skrupellosen Machtelite gerät, welche die staatlichen Apparate für ihre eigenen Zwecke einspannt. Ein Gespräch mit einem der letzten Recken des investigativen Journalismus. telepolis.de, 08.04.2013

[→] 2000 Euro für's Nichtstun? In der Schweiz gibt es bald eine Volksabstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Aber auch in anderen Ländern wird darüber immer öfter diskutiert. telepolis.de, 24.03.2013

[→] Eine neue Form prekarisierter Arbeitnehmer. Die erste umfassende Studie zur Situation von studentischen Hilfskräften und Mitarbeitern entdeckt neue Lerntypen für den Arbeitsmarkt der Zukunft. Ein Gespräch mit Autor Christian Schneickert: Rund 400.000 studentische Hilfskräfte und Mitarbeiter sind an deutschen Hochschulen beschäftigt und übernehmen hier wichtige Aufgaben in unterschiedlichsten Bereichen. Des Geldes wegen, versteht sich, aber sicher auch, um die eigene (wissenschaftliche) Karriere von Beginn an in die richtigen Bahnen zu lenken. Dass dieser Plan aufgeht, darf nach einer aktuellen Analyse bezweifelt werden. ... telepolis.de,  20.03.2013

[→] Reinhard Jellen befragt Helga Spindler über Hartz IV.
Teil 1 "Der Staat verzerrt den gesamten Arbeitsmarkt", telepolis, 22.10.2012
Teil 2 "Eine Erpressungsmaschine", telepolis,24.10.2012


[→] Ingo Schulze: Gegen die marktkonforme Demokratie – für demokratiekonforme Märkte, Dresdner Rede, Februar 2012 ...

[→] Weltweit werden Vermögen in Höhe von 16,7 Billionen Euro in Steueroasen gebunkert. Britisches Tax Justice Network: die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen ist größer als bisher angenommen, Staatsschulden könnten mit Schließung von Gesetzeslücken erheblich abgebaut werden ..., Telepolis, 22.07.2012

[→] Krise des Kapitalismus, von Tomasz Konicz, Telepolis
1. Ist es schon zu spät? Kann ein katastrophaler Zusammenbruch der Eurozone noch abgewendet werden - und was müsste dahingehend unternommen werden? 15.06.2012
2. Wer ist schuld am Krisenausbruch? Niemand trägt die Schuld an der Krise. 26.06.2012
3. Europa als Krisenzentrum. In der am Abgrund taumelnden Eurozone spiegeln sich die systemischen Widersprüche des kollabierenden kapitalistischen Weltsystems. 05.07.2012
4. Demokratie in der Krise. Die derzeitige Krisis enthüllt den ambivalenten Charakter bürgerlicher Demokratie. 16.07.2012
5. Die extremistische Gesellschaft. In der gegenwärtigen Systemkrise gelangt der barbarische Kern kapitalistischer Vergesellschaftung zur vollen Entfaltung. 31.07.2012

[→]  Oligarchie der Finanz : Der Krieg der Banken gegen das Volk. faz.net, 03.12.2011 (Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken. Von Michael Hudson)

[→] John le Carré: Goethe ginge heute auf die Barrikaden, faz.net, 29. August 2011 (Einer der berühmtesten Schriftsteller englischer Sprache unterhält eine Art Liebesbeziehung zur deutschen Sprache. Hier erzählt er, wie es dazu kam und warum auf seinem Rasierpinsel ein „Faust“-Zitat prangt und was mit der britischen Krankheit auf ganz Europa zukommt.) 

[→] Paul Kirchhof im F.A.S.-Gespräch : „Wir verteilen von Arm zu Reich“, faz.net, 22. August 2011 (Als Verfassungsrichter hat Paul Kirchhof zwölf Jahre lang am Steuerrecht herumgeschraubt. Am Ende stand die Erkenntnis: Wir brauchen ein neues Auto. Das hat er selbst gebaut. Ob es jemals fahren wird, hängt vom Mut der Politiker ab.)

[→] Bürgerliche Werte. Frank Schirrmacher: „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“, faz.net, 15.08.11 (Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen. ...)

[→] Berliner Sozialskandal : Maserati Biturbo mit Hartz-IV-Zylinder, faz.net, 25.03.2010
→  s.a. Berliner Treberhilfe : Hol schon mal den Maserati, Tagesspiegel, 22.12.2008

[→] Psychische Krankheiten : Manche Jobs machen einfach krank, stern, 23.03.2010
→  s.a. Burnout-Syndrom : Erschöpft, ausgebrannt, arbeitsmüde, faz.net, 08.03.2010

[→] Welche Wege führen aus der Krise?, telepolis, 27.02.2010

[→] Reinhard Jellen spricht mit dem Soziologen Hans Jürgen Krysmanski über globale und nationale Macht- und Funktionseliten.
* Wer die Fäden zieht, telepolis, 29.12.2009 ( Teil 1)
* Über die Identität der Gläubiger des Schuldners Staat wird nie gesprochen, telepolis, 30.12.2009 (Teil 2)
s.a. Richistan - Sozialstruktur des Superreichtums
s.a. The Wealth Report. Robert Frank looks at the lives and culture of the wealthy.

[→] Der Terminator in der Zwangsjacke, faz, 10.12.2009. (Über die Unheilige Allianz aus Lobbyismus und Direkter Demokratie.)

[→] Die letzte Chance der Union, faz, 29.11.2009. (Anmerkungen von Volker Zastrow zum Wechsel an der Spitze des Arbeitsministeriums.)

[→] Majji-MAjji - Grundeinkommen mal anders rum, Zeit-Leserartikel, 24.08.2009

[→] Streitgespräch über bedinungsloses Grundeinkommen (mp3). Über ein bedingungsloses Grundeinkommen streiten Prof.Dr. Christoph Butterwegge, Leiter Abteilung für Politikwissenschaft, Uni Köln, und Prof. Götz Werner, Gründer und Chef der Drogeriemarktkette dm. Die Fragen stellt Oliver Rehlinger. Inforadio, 21.08.2009

[→] Höhere Mehrwertsteuer ja; aber mit überfälligem Freibetrag, IEP-Institut Karlsruhe, 29.06.2009

[→] Bedingungsloses Grundeinkommen und Geldsystem. Ein Aufsatz von Henning Frost, 6/2009

[→] Grundeinkommens-Petition verbreitet sich wie ein Lauffeuer, Von Daniel Häni und Enno Schmidt, Das Info3 Blogland, 22.01.2009

[→] Als das Geld vom Himmel fiel, brand eins Online, 6/2008 (In einem Dorf in Namibia gibt es ein einzigartiges soziales Experiment: Jeder Einwohner bekommt dort ein bedingungsloses Grundeinkommen.)
siehe auch:
* Im Dorf der Zukunft, Spiegel, 33/2009, S.48-52 (über das BGE-Experiment in Namibia) (pdf)
* ARD Morgenmagazin: Grundgehalt in Namibia, 12.06.2009
* Entwicklungsexperten fordern Grundeinkommen für alle in Namibia, epd-West
* Bedingungsloses Grundeinkommen hilft den Menschen wieder auf die Beine, epo.de, 6.März 2009


[→] Interview mit Michael Opielka: “Wie sozial kann eine Gesellschaft sein?”, in “a tempo”, 02/2008. Das Interview als pdf-Datei. (Im Interview ermutigt der Grundeinkommenspionier Prof. Dr. Michael Opielka zur Neuerfindung des Sozialstaats: “Aus meiner Sicht trägt Deutschland – unter Bismarck das Geburtsland des Sozialstaats – eine besondere Verantwortung dafür, den Sozialstaat in ein neues Modell zu entwickeln. Durch Einführung des Grundeinkommens wird die Gesellschaft sozialer, weil sie dem Einzelnen mehr Freiheit garantiert. Der Rest der Welt wird uns dabei aufmerksam beobachten.”)

[→] “Integration statt Ausstieg. Gastbeitrag von Julian Nida-Rümelin in fr-online vom 05.06.08 und eine zugespitzt-entlarvende Zusammenfassung dieses Beitrags von Lukas.

[→] “Latte Macchiato-These von der Initiatve Grundeinkommen in Basel. (Anhand einer Grafik werden die fiskalischen Auswirkungen der Gewährung eines Grundeinkommens bei gleichzeitiger Anhebung der Mehrwersteuer illustriert).

[→] Wolf Lotter: „Der Lohn der Angst“, brand eins, 07.07.2005 

[→] Interview mit US-Ökonom Jeremy Rifkin: „Langfristig wird die Arbeit verschwinden“, stz, 29.04.2005 



Literatur

[→] Erich Fromm: "Haben oder Sein", 1976

[→] Thomas Morus: "Utopia", 1516


Filme

[→] "Kulturimpuls Grundeinkommen", ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt. (Der Film kann komplett aus dem Netz heruntergeladen werden. Sogar Cover, Booklet und Filmplakat sind verfügbar.)

[→] "Wie funktioniert Geld?" Dieser - von seinem Schöpfer Max von Bock als Satire bezeichnete - Informationsfilm entstand im Juli 2005 im Rahmen seiner Diplomarbeit und erklärt auf anschauliche Weise die Struktur und Wirkungsweise "unserer" Geldwirtschaft.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Sahra Wagenknecht et al.*

Das ist irgendwie schon seeehr merkwürdig: Sahra Wagenknecht (Die Linke) sagt so viele kluge Dinge, hält ihren Finger unerschrocken in Wunden und streitet wider "TINA" und "Alternativlos" etc.. Nur beim BGE wird sie eigentümlich einsilbig und schmallippig, ja geradezu bockig. ...
Meint sie allen Ernstes, nur Erwerbsarbeit sei Arbeit? Und das Hamsterrad für alle - abhängige Beschäftigungsverhältnisse -, sei die einzige erstrebenswerte Existenzform des Menschen? Ist für sie der bezahlte Knecht, die Dirne, die sich für ein Einkommen prostituiert / prostituieren muß, der einzig legitime Zweck des  (menschlichen) Lebens? Kennt sie das Konzept der Muße nicht, nicht freies Geschenk, Liebe und Unentgeltlichkeit? ... (→ vgl. dazu auch: social ≠ sozial)

[→] (neu) Video: Sahra Wagenknecht im Gespräch mit Albrecht Müller
Schwerpunkt dieses Gesprächs ist die Suche nach einer gesellschaftspolitischen Alternative zum neoliberalen Modell. Es ist der Versuch, Thatchers TINA – there is no alternative – zu widerlegen. – Das Gespräch wurde am 22. Juli, also vor dem Sommerinterview des ZDF und vor den Äußerungen von Sahra Wagenknecht zur Flüchtlingsfrage aufgenommen. Es ist dennoch sehr aktuell. Es zeigt recht gut die Qualitäten und Einsichten der Person, die man in der aktuellen Debatte gerade zu demontieren versucht. ...
Albrecht Müller, nachdenkseiten.de, 28.07.2016

[→] Ober-Linke Sahra Wagenknecht in Zürich : «Bedingungsloses Grundeinkommen nicht die Lösung»
Sie zitiert nicht Marx, nicht Lenin, sondern Joseph Schumpeter, der statt managen mehr Unternehmertum forderte.
"Bedingungsloses Grundeinkommen für alle? «Das ist nicht die Lösung. Ziel muss sein, dass jeder Mensch sich so qualifiziert, dass er mit eigener Arbeit sein Einkommen sichern kann. Es gibt ein Recht auf Arbeit.» Als gelte es, ein orientierungslos gewordenes Kind in den Schoss der Familie zurückzuführen. Mit so etwas hat Wagenknecht als Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke und Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag Erfahrung. ..."
René Lüchinger, blick.ch, 24.05.2016

[→] Unterwegs mit Sahra Wagenknecht : Freiheit statt Feudalismus
Sie argumentiert scharf, attackiert Angela Merkel bei jeder Gelegenheit und beschwört den Liberalismus. Was will Sahra Wagenknecht? Eine Schnellunterhaltung mit der Linksaussenpolitikerin im Taxi.
René Scheu, nzz.ch, 18.5.2016



*) Christoph Butterwegge, Heiner Flassbeck, Oskar Lafontaine, ...



Donnerstag, 12. Mai 2016

Liebe Freundinnen und Freunde des Grundeinkommens,

der Countdown läuft: am 5. Juni stimmen unsere eidgenössischen Nachbarn über die Einführung eines Grundeinkommens ab. Die Initianten um Daniel Häni haben sich viele kreative Aktionen einfallen lassen, die Schweiz zu "rocken".
Darüber und über vieles Andere wollen wir uns mit Euch austauschen.

Die Kölner Initiative Grundeinkommen e.V. führt im Rahmen unseres Netzwerktreffens ihre Landestagung Grundeinkommen NRW aus. Es ist also für viele spannende Gespräche und anregenden Austausch gesorgt.

Mit im Boot ist auch die Fachschaft für Angewandte Sozialwissenschaften an der Technischen Hochschule zu Köln. Dank deren Unterstützung dürfen wir deren bestens ausgestattete Räumlichkeiten nutzen.

Wir haben dem außerordentlichen Regionaltreffen bewußt keine starre Tagesordnung aufgebürdet, sondern möchten im Rahmen eines "Open Space Forums" den Gästen die Regie überlassen.
Welche einzelnen Komponenten unseres reichhaltigen Angebotes zum Tragen kommen entscheidet einzig und allein Ihr!
Im Angebot haben wir Filme, Vorträge, Workshops.

Wir freuen uns auf Euer Kommen, Eure rege Beteiligung und Eure zahlreichen Anregungen.

Samstag, 21. Mai 2016

Beginn:        09:00 Uhr
Ende:           18:00 Uhr

Technische Hochschule zu Köln
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Ubierring 48
50678 Köln

Parkmöglichkeiten

ÖPNV

Herzlichst


Jörg Reiners
Netzwerkrat - Region West
  

www    facebook    google+    twitter    youtube  

 

Donnerstag, 21. April 2016

Faulheit oder Freiheit

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, 07. Mai um 20 Uhr zeigen wir die Theaterproduktion ICH MÖCHTE LIEBER NICHT nach der Erzählung „Bartleby, der Schreiber“ von Herman Melville. Melville konfrontiert uns in Gestalt der in den letzten Jahren vieldiskutierten Figur des Angestellten Bartleby mit einer radikalen Haltung - und unsere Adaption klopft diese auf ihre Sprengkraft für die Gegenwart ab. Im Anschluss an die Vorstellung folgt unter dem Motto FAULHEIT ODER FREIHEIT? - Pro und Contra „Bedingungsloses Grundeinkommen“ ein Publikumsgespräch mit der Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Rhein-Main. Eine Anmeldung zur Diskussion ist nicht erforderlich, für die Theateraufführung wird eine Reservierung empfohlen.

Wir möchten Sie herzlich bitten, den Termin in Ihren Veranstaltungskalender aufzunehmen bzw. in Ihrem Netzwerk zu verbreiten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Herzliche Grüße

Patricia Linsenmeier
-Theaterbüro-

FREIES SCHAUSPIEL ENSEMBLE
im TITANIA
Basaltstr. 23
60487 Frankfurt am Main
Telefon : 069 - 71 91 30 20
Fax : 069 - 71 91 30 24


Freitag, 8. April 2016

OMNIBUS-Tour 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Freundinnen,

am 5. Juni werden die Schweizer über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens abstimmen. Wir haben aus diesem Anlass den Aufruf  “grundeinkommen-abstimmen“ gestartet, der bereits von vielen Erstunterzeichner*innen unterstützt wird. http://wirwollenabstimmen.de/
Wir wollen auch auf Bundesebene abstimmen können. Über alle Themen, die uns als Gemeinschaft wichtig sind, auch über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
Im Rahmen dieser Aktion ist der OMNIBUS für Direkte Demokratie in Deutschland  unterwegs: Wiesbaden – München – Bern - Berlin.

Eröffnungsveranstaltung der OMNIBUS-Tour

Freitag, den 15. April 2016, 19.15 Uhr

Ort: Wiesbaden, Schloß Freudenberg, Freudenberger Str. 220

mit
Matthias Schenk, Schloß Freudenberg
Johannes Stüttgen, OMNIBUS
Susanne Wiest, Grundeinkommen

Wir bitten Sie, diese Einladungsmail auch an interessierte Menschen weiterzuleiten!
Hier können Sie sich über die Aktion „grundeinkommen-abstimmen“ informieren und den Aufruf unterzeichnen.

Herzlichen Dank
Brigitte Krenkers
--
Brigitte Krenkers
OMNIBUS für Direkte Demokratie - gemeinnützige GmbH
58452 Witten
www.omnibus.org 
 
 
 
 

Donnerstag, 23. Mai 2013

social ≠ sozial

Es ist doch immer wieder sehr aufschlußreich, zu beobachten, wie beim Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" manche Genossen die Nerven verlieren (→ siehe z.B. diesen Post von Bruno Kern im Kritischen Netzwerk und vor allem die Erwiderung von Zbigniew Menschinski).

Ist der tiefere Grund für diese Debatte - vor allem unter den sog. "Linken" - vielleicht auch in einem unterschiedlichen Verständnis von dem, was jemensch unter "sozial" versteht, zu suchen?

Das englische social ist ein weitgehend neutraler Begriff im Sinne von »Gemeinschaft«, »Netzwerk«, etc. und insofern kann auch im Binnenverhältnis einer Räuberbande oder einer Vieherde von einem "social" Umgang untereinander gesprochen werden ....

Im Deutschen dagegen schwingen bei sozial  immer auch Begriffe wie »Fürsorglichkeit«, »Gemeinwohl«, »Sozialhilfe« und »Wohlergehen« mit, sowie die erhaben-menschlichen Fähigkeit zu Altruismus (das Wohl Anderer - auch und gerade derer, die nicht zur eigenen Gruppe gehören! - im Auge behalten), Einfühlsamkeit, Hilfsbereitschaft, Ritterlichkeit, Edelmut, etc. ...

→ siehe auch hier: